Fischfinder Test 2017: die besten Echolote im Vergleich

81osrmjagxl-_sl1500_Für Hobbyangler und Profis ist es mittlerweile keine einfache Aufgabe einen guten Fischfinder oder auch Echoloten zu finden. Wo damals nur ein paar bewährte Modelle auf dem Markt vertreten waren, finden sich heute unzählige Produkte von verschiedenen Herstellern. Die Auswahl ist enorm, so werden Angler auf der Suche nach dem besten Fischfinder förmlich erschlagen. Zudem sind die einzelnen Modelle in unterschiedliche Preisklassen unterteilt – doch hier gilt, teurer ist nicht unbedingt besser. Darüber hinaus finden sich auch immer wieder neue Geräte in dem unübersichtlichen Sortiment, was es sicherlich nicht leichter macht. In unserem Angel-Ratgeber möchten wir Ihnen einzelne Modelle näher vorstellen und helfen den für Sie passenden Fischfinder/Echolot zu finden.

Grundsätzlich werden Fischfinder oder Echolote dazu verwendet, fischreiche und gute Orte für das Fischen zu finden – deshalb sind diese bei der Navigation von Booten und der Ortung von Fischen nahezu unersetzbar. Die Fischfinder werden nicht nur von Profis, sondern auch immer häufiger von Hobbyanglern benutzt. Demgemäß finden sich einfache Fischfinder öfters in der Benutzung von Hobbyanglern, erfahrene Profis greifen eher auf teure Echoloten zurück. Ein Echolot ist gegenüber einem Fischfinder genauer und kann bei höheren Geschwindigkeiten exaktere Ergebnisse liefern. Die meisten Echoloten sind mit mehr Funktionen ausgestattet, doch meistens reichen die einfachen Fischfinder für normale Angelaktivitäten am See oder Weiher vollkommen aus.

Ein günstiges Modell muss nicht unbedingt schlecht sein, so können auch Geräte aus der niedrigen Preisklasse gute Ergebnisse erzielen. Dennoch können höhere Investitionen für ein Echolot aus dem gehobenen Preissegment lohnenswert sein, denn diese verfügen meist über alle notwendigen Features und machen weniger Fehler als ein günstiger Fischfinder. Schlussendlich kann gesagt werden das die Wahl für einen Fischfinder oder Echolot abhängig ist von den eigenen Erwartungen an das Gerät.

Die Testsieger: Top 5 im ausführlichen Vergleich

  • Preis
  • Bewertung
  • Testergebnis
  • max. Tiefe
  • geeignet für
  • Ausgangsfrequenz
  • Gewicht
  • Displaygröße
  • Farbdisplay
  • Kartenmaterial
  • Sprachauswahl
  • Fischalarm
  • iBobber Sonar
  • ca. 121€
  • 70 von 100 Punkten
  • 41 m
  • See, Fluss
  • 118 kHz
  • 0,05 kg
  • ohne Display (Smartphone)
  • Deeper Pro+
  • ca. 277,65€
  • 90 von 100 Punkten
  • 80 m
  • See, Fluss
  • 90 / 290 kHz
  • 0,1 kg
  • ohne Display (Smartphone)
  • Lowrance Elite-5 CHIRP
  • ca. 499€
  • 95 von 100 Punkten
  • 762 m
  • See, Fluss, Meer
  • 83 / 200 / 455 / 800 kHz
  • ca. 1,2 kg
  • 5 Zoll
  • Garmin echo 151dv
  • ca. 179,90€
  • 85 von 100 Punkten
  • 530 m
  • See, Meer
  • 77 / 200 kHz
  • 1 kg
  • 4 Zoll
  • Lucky Wireless
  • ca. 76,93€
  • 65 von 100 Punkten
  • 45 m
  • See, Fluss, Meer
  • 125 kHz
  • 0,16 kg
  • 2,5 Zoll


Fazit:
Für Angler welche eher zu tiefen Gewässern tendieren, können wir den Lowrance Elite-5 empfehlen. Der Echolot hat nicht nur die besten Ergebnisse geliefert, sondern vefügt auch über alle notwendigen Features. Wer aber grundsätzlich an flachen Gewässern fischt, ist bestens mit dem Deeper Pro+ bedient. Dieser ist der Besteller unter den Fischfindern und kann sogar bequem vom Ufer ausgeworfen werfen. Allerdings haben auch die anderen Modelle überzeugt und Sie können bedenkenlos zu einem der vorgestellten Echolte greifen.

Was versteht man unter einem Fischfinder?

fischschwarm-echolot-pnDer Fischfinder ist ein Gerät um die Gegebenheit des Wassers zu analysieren – so können zum Beispiel: die Wassertiefe, die Beschaffenheit des Bodens und Unregelmäßigkeiten ausgemacht werden. Wie der Name erahnen lässt, werden Fischfinder oftmals dazu verwendet um herauszufinden wo sich die Fische befinden. Nichts desto trotz geben die Geräte nicht eine genaue Auskunft wo sich Fische aufhalten, sondern eher hilfreiche Richtlinien anhand der Unregelmäßigkeiten, die dazu führen können – auf einzelne Fische oder einen Fischschwarm zu stoßen.

Doch ein solches Gerät kann nicht die ganze Arbeit erledigen, so gehört ein gewisses Know How um die gegebenen Informationen richtig interpretieren zu können. Aktuelle Geräte sind mittlerweile jedoch ziemlich gut und übersichtlich lesbar, so das nach einer kurzen Einübungsphase einem Angeltrip nichts mehr im Weg steht.

Ein Fischfinder oder auch Echolot war bereits damals und ist heute immer noch ein wichtiges Hilfsmittel um Fische auf großen Wasserflächen zu finden, dementsprechend ist dieser bei einem erfolgreichen Angeltrip unverzichtbar.

Wie funktioniert ein Fischfinder?

Schon im Zweiten Weltkrieg wurden Echolote ursprünglich dazu verwendet feindliche U-Boote zu finden. Durch die Ultraschallwellen, welche das Gerät mit mehr als einem Kilometer pro Sekunde sendet, werden härtere Sachen als Wasser reflektiert und von einem Sender am Echolot wieder empfangen. Der Fischfinder funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Echolot und unterscheidet sich kaum in der Technologie. Ein gravierendes Merkmal des Echolots ist das dieses genauer arbeitet als ein Fischfinder und somit auch gegebenenfalls bei tieferen Gewässern bessere Ergebnisse erzielen kann. Beim Meeresangeln oder an tieferen Kanälen kommen hauptsächlich Echolote zum Einsatz.

Ein Echolot kann die Entfernung und die Tiefe des Wassers sehr genau bestimmen, so hat der Angler einen Vorteil und bekommt einen ungefähren Richtwert in welcher Tiefe sich die Fische aufhalten können. Diese Informationen entnimmt sich der Fischfinder anhand der einzelnen Wellen und welche Zeit benötigt wird bis diese reflektiert und am Sender wieder empfangen werden. Zusätzlich können auch andere Unregelmäßigkeiten bestimmt werden, so hat das Gerät einen breiten Einsatzbereich und liefert eine große Menge an Möglichkeiten.

Angezeigt werden die benötigten Informationen anhand einer Grafik, die meist auf dem integrierten Display angezeigt wird. Doch auch ein Echolot zeigt nicht wo genau sich die Fische befinden, dieser bietet nur einen ungefähren Richtwert wo diese sich befinden können. Anhand der Annäherungswerte und der festgestellten Unregelmäßigkeiten werden jedoch ziemlich hilfreiche Tipps gegeben um größere Ansammlungen und dichte Objekte auszumachen. So können zum Beispiel größere Ansammlungen in der Grafik ein Hinweis auf einen möglichen Fischschwarm sein.

Der Bestseller: Deeper DP0H10S10 von Friday Lab im Test

Zu den wohl beliebtesten Modellen gehört eindeutig der Deeper von Friday Lab, dieses Gerät funktioniert in Verbindung mit Smartphones. Kompatibel ist der Fischfinder mit allen Geräten die über das Betriebssystem Android oder auch iOS verfügen. Verbunden wird das Gerät durch eine clevere drahtlose Verbindung via Bluetooth und wird dann per App auf dem Handy-Bildschirm angezeigt. Der Deeper Fischfinder bietet nicht nur die modernste Alternative unter den aktuellen Geräten, sondern ist auch ein hochwertiger Fischfinder mit unzähligen hilfreichen Funktionen. Ausgestattet ist dieser mit einem wiederaufladbaren Akku der über eine ausreichend hohe Kapazität verfügt und somit eine lange Akkulaufzeit ermöglicht.

Geeignet ist der Deeper für unzählige Angelplätze wie Eisfischplätze, Ufer, Brücken, Dämme, Hafenbecken, Flüsse und auch auf Kajaks, Belly Boats und funkgesteurten Köderschiffen. Durch die kompakte Größe kommt der Deeper Fischfinder an Orte die herkömmliche Echolote nicht erreichen können. Grundsätzlich eignet sich der Deeper auch für tiefe Gewässer, doch bei flachen Gewässern werden bessere Ergebnisse erzielt.

Zusätzlich ist das Gerät auch mit vielen kostenlosen Applikationen ausgestattet, wie ein Kalender der Fischaktivitäten, eine Wettervorhersage, ein Terminkalendar, Landkarten und sogar eine Sharing-Funktion um zum Beispiel fischreiche Orte per Facebook mit den Freunden zu teilen.

Hier ein interessantes Test-Video von AngelnAlround zum Deeper:

5 hilfreiche Tipps und Tricks um gute Ergebnisse mit dem Echolot zu erzielen

fish-894793_12801. Anfangs erstmal ein einfaches Modell anstreben

Wie so oft möchten wir das beste vom besten und auch Features die wir eigentlich gar nicht benötigen. Doch gerade für Anfänger eignet sich ein einfaches Modell meist besser, denn dieses ist leichter bedienbar und verfügt nur über die nötigsten Funktionen. Hochwertige Echolote in der höheren Preisklasse sind gewöhnlich mit unzähligen Funktionen ausgestattet und bieten somit viel mehr Möglichkeiten. Was sich Anfangs positiv anhört kann einen Anfänger bei der Benutzung aber ziemlich durcheinander bringen. So sollten Anfänger einen einfachen Fischfinder bei der Kaufentscheidung bevorzugen.

2. Intensiv mit dem Gerät auseinandersetzen

Von nichts kommt nichts, so ist es auch mit dem Echolot. Wichtig ist es sich mit dem Gerät und den dazugehörigen Features vertraut zu machen. Eine gute Hilfe kann das Handbuch sein, hier sind die meisten Funktionen ausführlich erklärt. Auch das durchblättern von verschiedenen Funktionen und Grafiken kann dabei helfen das Gerät besser lesen zu lernen. Bedeutend ist es das Gerät fachgerecht bedienen zu können, sonst wird der Fischfinder beim nächsten Angelausflug unbrauchbar. Als kleinen Tipp können wir Ihnen empfehlen das Handbuch zur Sicherheit mitzunehmen um bei Ungewissheit nochmal nachlesen zu können.

3. Erstmal klein anfangen und üben

Ganz wichtig ist es für Anfänger sich an die Benutzung mit dem Echolot anzutasten. Ein Anfänger sollte beim ersten Angelausflug mit dem Fischfinder auf das Angeln im Meer oder in tiefen Gewässern verzichten, besser eignen sich hier für flache Gewässer. Ein Fischfinder liefert in flachen Gewässern genauere Ergebnisse, dementsprechend sind die Grafiken auch übersichtlich und leichter lesbar. Nach einer gewissen Einübungszeit und einer vorhandenen Vertrautheit mit dem Gerät, können auch tiefere Gewässer angestrebt werden.

4. Übung macht den Meister

Hier passt das Sprichwort “ Probieren über Studieren “ ziemlich gut, denn nur durch die Benutzung von Fischfindern kann auch wichtige Praxis-Erfahrung gesammelt werden. Wir können Ihnen empfehlen das Gerät an unterschiedlichen Gewässern auszuprobieren, denn jedes Gewässer sieht unter der Wasseroberfläche anders aus. Durch eine regelmäßige Benutzung sammeln Sie Know-How und können in entscheidenden Momenten schneller reagieren. In diesem Sinne Petri Heil und viel Spaß beim Üben mit dem Fischfinder.

5. Die richtige Pflege des Geräts

Ein Fischfinder ist ein Elektronikgerät und muss auch dementsprechend behandelt werden, so ist es wichtig darauf zu achten das keine Flüssigkeiten in das Innere des Geräts gelangen. Zusätzlich ist die richtige Kabelverlegung ein weiterer Punkt der beachtet werden muss. Auch eine Reinigung wie zum Beispiel von Salzwasserspritzern kann vermeintliche Schäden vorbeugen und somit eine längere Lebensdauer ermöglichen. Auch sollte die Funktionstüchtigkeit regelmäßig überprüft werden, dafür eignen sich flache Gewässer besonders gut.

Fischfinder Kaufen: im Internet oder Fachhandel?

Falls Sie sich für den Kauf von einem Fischfinder oder Echolot entschieden haben, steht erstmal eine weitere Frage an, wo findet man am günstigsten ein geeignetes Modell? Ganz klar ist, dass das Internet über die größt mögliche Auswahl verfügt. Wir möchten Ihnen erklären warum wir das Internet bevorzugen und von einem Kauf in einem Fachhandel eher abraten.

Es gibt mittlerweile unzählige Shops die sich speziell auf die Fischfinder und Angelzubehör spezialisiert haben – eine beliebte Anlaufstelle sind Amazon und Ebay. Diese Anbieter verfügen nicht nur über ein umfangreiches Sortiment an Echoloten, sondern überzeugen auch durch den günstigsten Preis. Auf Amazon besteht der Vorteil das die meisten Produkte vesandkostenfrei sind und sogar problemlos innerhalb von 14 Tagen kostenlos zurückgesendet werden können. Im Internet findet sich eine viel größere Auswahl als im Fachhandel und das auch meistens preiswerter. Unserer Meinung nach finden Sie die besten Fischfinder auf Amazon.de, da hier unzählige Hersteller und Anbieter vertreten sind.

In einem Fachhandel hingegen ist die Auswahl meist kleiner – wenn man mal ein Geschäft gefunden hat, welches Echolote anbietet. Zudem sind oftmals auch nur ein bis zwei Geräte im Angebot, meist ältere Modelle welche nicht mehr ganz aktuell sind. Auch der Preisunterschied ist enorm, so können im Internet die exakt gleichen Geräte viel günstiger sein.

Aufzählung der getesteten Geräte:

Nützliche Links: