Echolot richtig lesen/deuten

Der Fortschritt im Bereich der Technik schreitet immer schneller voran. Auch im Bereich Angeln kann man dies merken. Die Fischfinder werden immer moderner und auch für Gelegenheitsangler finanzierbar. Doch wie funktionieren Fischfinder und wie wertet man sie aus?

Fischfinder sind Echolote, die mit einem Schallsender und einem Echoempfänger ausgestattet sind. Am Rumpf eines Schiffes angebracht, sendet der Schallsender Signale im Ultraschall Bereich. Die Signale treffen anschließend auf den Meeresboden und werden zurück an den Echoempfänger gegeben. Ein Computer berechnet anschließend die benötigte Zeit hierfür. Mit einer Formel werden dann die Abstände zu Objekten unterhalb des Schiffes berechnet und auf einem Monitor dargestellt. Je nachdem wie stark das Signal zurückkommt, kann das Echolot auch Auskunft über den Boden geben.

Die ersten Patente für diese Geräte reichte der Physiker Alexander Behm um 1915 ein. Er versuchte die Meerestiefe durch die Echointensität zu bestimmen. Dies war jedoch untauglich und so entwickelte er das zeitbasierte Echolot. 1920 gründete er in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft um die Erfindung wirtschaftlich zu verwenden.

Das Lesen beziehungsweise Deuten eines Fischfinders erscheint am Anfang, wenn man nur das Monitorbild sieht, schwer. Es ist jedoch schnell zu erlernen. Der obere Bereich des Bildes gibt Auskunft über die Oberflächenströmung. Wenn sie sehr groß ist, bilden sich durch Wellen oder auch Wind kleine Luftbläschen, die durch schwarze Punkte dargestellt werden. Unter ihr befindet sich dann ein weißer Bereich der je nach Wassertiefe größer oder kleiner ist. In diesem Bereich kann man die Fische sehen. Bei den meisten Fischfindern werden sie durch Bögen dargestellt. Modernere Geräte können diese erkennen und auch anzeigen. Je größer dieser Bogen ist, desto größer ist auch der Fisch. Am unteren Bildschirmrand kann man anschließend noch die Bodenstruktur sehen. Sie zeigt zum Beispiel Pflanzen und die Bodengegebenheit an.

Das Fischen wird durch Fischfinder stark vereinfacht, da man sieht an welchem Ort die meisten Fische schwimmen. Zusätzlich bieten sie Sicherheit durch die ständige Angabe der Wassertiefe.

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